Spielkarten – Gewinnspiel

 

Liebe Kartenspielerinnen und Kartenspieler,

bei uns in Bayern wächst man beim Kartl’n auf und jeder hat mindestens ein Kartenpackal daheim. Spielkarten kann man gar ned genug haben – des ham wir uns auch gedacht und haben für euch 1.000 Kartenpackal bestellt. Damit ihr ned nur Freude beim Kartl’n mit eure Freunde oder eurer Familie habts, sondern dabei a no wos gscheids gwinna kennts, haben wir uns noch ein Gewinnspiel einfallen lassen.

Schafkopf Spielkarten

Was kann man gewinnen:

Verlosung 1x pro Jahr – Auslosung für das Jahr 2022 ist im Januar 2023 – Einsendeschluss 31.12.2022

Wir verlosen 1x im Jahr unter allen Beiträgen und Fotos, die uns zugesandt werden oder auf denen wir auf Facebook oder Instagram markiert werden, einen 500,- € Gutschein für den Führerschein.

Der Gutschein kann für alle Führerscheine (außer Mofa) eingelöst oder an Freunde weitergegeben werden und er verfällt nicht.

 

Wie kann man gewinnen:

  1. Foto machen von eurer Kartenspielrunde (mit unseren Spielkarten drauf)
  2. Auf Facebook oder Instagram posten und uns markieren, oder
  3. uns per WhatsApp (08031/9016216) schicken.
  4. Ihr nehmt automatisch am Gewinnspiel teil.

Der Gewinner eurer Spielrunde, darf sich bei uns im Büro ein kleines Geschenk abholen. (Geldbeutel, Cap, Mütze, Warnweste, Spielkarten, etc.)

Alle Bilder die uns zugeschickt oder auf denen wir markiert werden, werden hier auf dieser Seite veröffentlicht.

 

Wie wird verlost:

Für den großen Hauptpreis (500,- € Gutschein für den Führerschein), der 1x pro Jahr verlost wird, schreiben wir den Namen von der Person auf, die das Bild gepostet oder geschickt hat, und ihr landet automatisch im Lostopf.

Je öfter man ein Foto postet oder schickt, umso höher sind die Gewinnchancen.

 

Wir wünschen eich a guads Blatt, vui Glück und a rießen Gaudi beim Kartenspielen!

Fotos und Bilder – 2021:

Begriffe auf der Rückseite:

Die Schafkopfprofis unter euch kennen die Begriffe auf der Rückseite der Spielkarten wahrscheinlich.

Für alle die es nicht wissen, ist hier die Erklärung dazu:

 

„I spui mit da Oiden“

Ein Spieler macht ein Rufspiel (Sauspiel) zusammen mit dem Spieler, der die Eichel-Sau hat.

 

„I spui mit da Blauen“

Ein Spieler macht ein Rufspiel (Sauspiel) zusammen mit dem Spieler, der die Gras-Sau hat.

 

„Kurzer Weg, lange Farbe und langer Weg, kurze Farbe“

Bedeutung für Gegenspieler eine einfache Grundregel: „Langer Weg – Kurze Farbe, Kurzer Weg – Lange Farbe“. Als Weg wird die Entfernung zwischen Ausspieler und Spieler bezeichnet. Sitzt der Spieler an 4, ist der Weg lang, sitzt der Spieler an 2. Position, ist der Weg kurz. Ziel hierbei ist es, beim langen Weg den Spieler beim Spatz (seiner schwachen Farbe) zu erwischen, beim kurzen Weg das Spiel durch ein Überstechen des Spielers durch einen Gegenspieler (hinter dem Spieler) zu gewinnen

 

„Da Oide zoid mid“

Der Spieler ruft die Eichel-Sau zum gemeinsamen Sauspiel und gibt im Vorfeld schon bekannt dass er nicht sehr viele Trümpfe haben könnte. Falls die Beiden verlieren muss derjenige mit der Eichel-Sau mitzahlen.

 

„De Blaue zoid mid“

Der Spieler ruft die Gras-Sau zum gemeinsamen Sauspiel und gibt im Vorfeld schon bekannt dass er nicht sehr viele Trümpfe haben könnte. Falls die Beiden verlieren muss derjenige mit der Gras-Sau hat mitzahlen.

 

„Do kriegst amoi oane mid“

Wenn ein Spiel angesagt wird, hat beim Schafkopfen jeder “Nicht-Spieler” das Recht, zu “schießen”. Will also jemand mit der Eichel Sau spielen, dürfen diejenigen, die diese Sau nicht auf der Hand halten, schießen. Das Schießen verdoppelt, wie das Legen, den Grundtarif. Natürlich sollte man sich sicher fühlen, dass man die Partie gewinnt, wenn man einen Schuss (auch genannt Stoß oder Spritz´n) abgibt. Der “Spieler” kann nämlich zurückschießen und damit noch ein weiteres Mal verdoppeln. Schuss und Rückschuss sind gemeinhin auch bekannt als Kontra und Re. Angenommen, bei einem Solo wurde dreimal gelegt, ein “Nicht-Spieler” hat geschossen und der “Spieler” hat zurückgeschossen: Der Grundtarif von 50 Cent müsste verzweiundreißigfacht werden. Demzufolge würde das Spiel sage und schreibe 16 Euro kosten.

 

„Spieler bringt Trumpf“

Die Spielerpartei findet sich erst im Laufe des Spiels. Dabei gilt die Faustregel: Die Spielerpartei spielt Trumpf an, die Gegenspieler Farbe. Damit die Zugehörigkeit geklärt wird, bietet es sich für die Nichtspieler an, die Farbe der gerufenen Sau anzuspielen, denn dessen Halter ist verpflichtet diese auszuspielen.

 

„Solo geht vor Wenz“

Nach dem Geben wird dem Uhrzeigersinn nach gefragt, wer spielen möchte. Haben mehrere ein Spiel auf der Hand gilt: Das Farbsolo ist in der Wertigkeit höher als der Wenz und dieser steht über dem Sauspiel.

 

„Wenn koana spuid, dann gibt’s an Stock“

Nach dem Geben wird dem Uhrzeigersinn nach gefragt, wer spielen möchte. Wenn keiner ein Spiel machen möchte, wird zusammengeschmissen und der Einsatz kommt in eine separate Kasse die nach dem nächsten Spiel das gerade läuft wird wieder ausgeschüttet wird.

 

„Wer an´s Handy geht, muas an Stock auf dobben“

Während dem Schafkopfen ist es immer sehr lästig wenn jeder an´s Handy ran geht und telefoniert, das verzögert das spiel und lenkt die Aufmerksamkeit ab. Deswegen muss derjenige der während einem laufenden Spiel telefoniert, den Stock aufdoppeln oder einfach einen Stock einzahlen.

 

„Host du Sau und Zehna gseng, muast du von da Farbe weg gehen“

Wenn die Sau und der Zehner schon weg sind, dann soll man die Farbe wechseln und nicht mehr nachspielen.

 

„Nua da Depp suacht´s seim“

Der Depp wäre in dem Fall, der Spieler vom Rufspiel der die Sau selbst sucht. Diese sollte eigentlich erst selbst „gesucht“ werden wenn die Mitspieler trumpffrei sind – ansonsten könnte die Rufsau von den Gegnern gestochen werden, falls diese farbfrei sind.

 

„Dea ma bissi „Grosimuggin““

Gas ist angesagt, nämlich ein Gras-Solo. Der Spieler hat hohe Trümpfe auf der Hand und „muggi´t“ sozusagen seinen Mitspielern Gras Sau und Gras Zehner raus.

 

„Bei mia muas oana was ham“

Der Spieler ist weiter, weil er nur wenige gute Trümpfe auf der Hand hat, könnte selbst aber durch die eigene Sau zum Spieler werden  und  gibt das in der Form zu erkennen.

 

„Ned jedes Spui muas gwunna sei“

Der Spieler hat ein Spiel das nicht sicher ist und spielt halt, weil andernfalls wahrscheinlich jeder weiter ist. Bevor zusammengeworfen wird, opfert er sich für eine Spielansage.

 

„Da wurde da Mut ned belohnt“

Der Spieler hatte ein „Solo auf Glück“, dass er gewinnen kann wenn die Karten gut verteilt sind. Der Satz fällt meistens am Ende des Spiels, dann  hat der Spieler das Spiel verloren.

 

„Da Oide sticht a blos oamoi“

Hier ist der Eichel Ober gemeint, den es nur einmal im Spiel gibt.

 

„Drei Herr´n han no koa Spui“

Selbst wenn jemand drei Laufende auf der Hand hat, ist es noch lange nicht gesagt, dass er spielen kann oder das Spiel gewinnen wird.